Sie sind hier: Aktuell

GRÜNE Forderungen an Tillichs Treffen mit der Deutschen Bahn

Dienstag, 27. Juli 2010

Am 28. Juli trifft Ministerpräsident Tillich den Bahnchef ...

die GRÜNEN-Abgeordnete Eva Jähnigen hat unsere Forderungen an die Bahn zusammengestellt ...

... dazu gehören unter anderem häufigere Fahrten und schnellere Umsteige-Möglichkeiten.

Am 28. Juli trifft Ministerpräsident Tillich Bahnchef Grube, um die Situation der Bahnverbindungen in Sachsen zu diskutieren. Die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Eva Jähnigen, hat die GRÜNEN Forderungen an die Deutsche Bahn zusammengetragen:

"Der Ministerpräsident muss dem Vorstand der Deutschen Bahn klar machen: Sachsen ist kein Bittsteller. Die Bahn könnte in Sachsen mehr Fahrgäste gewinnen und Geld verdienen.

Unser dichtes Bahnnetz bietet bei klugem Ausbau und landesweitem Taktverkehr beste Potenziale. Der für die GRÜNE Landtagsfraktion erstellte Masterplan „Sachsentakt 21“ belegt das.

Dazu muss ganz Sachsen schnellstmöglich wieder mit Fernverkehr erschlossen werden. Wir GRÜNEN fordern deshalb, dass zwischen Freistaat und der DB AG mit konkreten Terminketten vereinbart wird

  • bis wann Chemnitz ganztägig wieder an den Fernverkehr angebunden und der Ausbau der Sachsen – Franken – Magistrale bis nach Nürnberg abgeschlossen wird,
  • bis wann der Ausbau der Strecke Dresden – Berlin vollendet werden soll,
  • wann zu einer angemessen dichten Fernverkehrsanbindung von Leipzig und Dresden zurückgekehrt wird (Stundentakt besonders in Ost-West-Richtung),
  • bis wann und wie die Anbindung nach Osteuropas verdichtet wird (insbesondere Ausbau der Güterverkehrsstrecke Berlin/Dresden – Breslau – Kiew im Bereich Knappenroda – Horka und Ausbau bzw. Erhalt grenzüberschreitender Bahnangebote wie z. B. Dresden – Breslau).

Wir erwarten auch eine klare Bestätigung der Bahnspitze dass die DB AG den Vertrag mit dem Freistaat Sachsen zum Ausbau der S-Bahn Dresden - Meißen bis 2014 einhält.Sachsen hat in den letzten Jahren durch Zahlung besonders hoher Trassenpreise zu den Gewinnen der Deutschen Bahn beigetragen und den Bahnkonzern zudem von den finanziellen Risiken des Leipziger Citytunnels weitgehend entlastet. Nun muss die DB AG ihrerseits dem Freistaat Sachsen entgegenkommen.

Durch ständigen Verspätungen und unbefriedigenden Service verliert die Bahn derzeit in Sachsen Fahrgäste. Dieses ökologische und wirtschaftliche Dilemma darf nicht schöngeredet werden. Angesichts dieser Problemlage verwundert es sehr, dass Ministerpräsident und Bahnchef einen einstündigen Termin in der Staatskanzlei auszukommen meinen. Besser wäre eine Bahnfahrt durch Sachsen gewesen – nicht im Sonderzug sondern so wie es Millionen von Bahnkunden täglich erleben."


Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*




*
Jetzt spenden und GRÜNE stärker machen
Jetzt anmelden zu All inclusive - Wege zu einer Schule für alle
Sachsen hat immer noch zu viele Schulruinen
Atomkraft: Schluss jetzt! Großdemo und Umzingelung in Berlin
Folge Antje Hermenau auf Twitter!