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Ausbau des AKW Temelin stoppen - Einwendungen noch bis zum 18. Juni möglich

Mittwoch, 16. Mai 2012

Noch bis 18. Juni sind Einwendungen gegen den Ausbau des Pannen-AKW Temelin möglich.

Volkmar Zschocke ist Landesvorsitzender der sächsischen GRÜNEN.

Dresden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Einwendungen gegen den geplanten Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin zu erheben. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung ist dies noch bis zum 18. Juni 2012 möglich. Tschechien will das umstrittene Atomkraftwerk um zwei neue Reaktorblöcke erweitern.

Der Landesvorsitzende der sächsischen GRÜNEN Volkmar Zschocke wirbt um breite Beteiligung der sächsischen Bevölkerung: "Das betrifft nicht nur Erzgebirge und Vogtland. Über 130 Zwischenfälle zeigen die Gefahr für Sicherheit und Gesundheit der Menschen in Tschechien, Österreich und Deutschland, die von den beiden bereits vorhanden Pannenreaktoren ausgeht. Alle Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, gegen den Ausbau Einwendung zu erheben."

Gründe für Einwendungen gibt es für Zschocke genug: "Nach der furchtbaren Katastrophe von Fukushima ist der Ausstieg aus der Atomenergie die richtige Konsequenz. Tschechien hat zudem erst kürzlich EU-Subventionen für den Ausbau der Atomkraft gefordert. Es ist absurd, in Deutschland aus der Atomkraft auszusteigen, dann aber direkt vor der Haustür neue Anlagen mitzufinanzieren. Wir GRÜNEN werden weiter für ein atomkraftfreies Europa kämpfen. Der Ausbau des AKW Temelin muss gestoppt werden."

Pressemitteilung 2012-29 vom 16. Mai 2012


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