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Tillichs "Bahngipfel" gescheitert: Enttäuschung nach Treffen mit DB-Chef Grube

Donnerstag, 29. Juli 2010

Eva Jähnigen, MdL, ist enttäuscht über das Treffen des Ministerpräsidenten mit dem Bahnchef

Eva Jähnigen, MdL, ist enttäuscht über das Treffen des Ministerpräsidenten mit dem Bahnchef

Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, ist von den Ergebnissen des sächsischen "Bahngipfels" enttäuscht. Am 29. Juli traf sich Ministerpräsident Tillich mit dem Chef der Deutschen Bahn Grube. Das Treffen wurde zum sächsischen "Bahngipfel" stilisiert.

"Fast alles blieb offen. Dieser Bahngipfel war nicht mal ein Hügelchen", konstatiert Jähnigen.

"Nachdem Bahnchef Grube in Baden-Württemberg gestern milliardenschwere Mehrausgaben auf der Trasse Stuttgart-Ulm ankündigen musste, habe ich keine Wunder erwartet. Aber dass die Reisenden in Sachsens Fernverkehr vor 2014 keinerlei Verbesserungen erwarten dürfen, ist eine schlechte Botschaft!"

"Dass die Finanzierung für die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale bis nach Hof endlich sicher ist, ist dem Druck von Bürgerschaft und Kommunen entlang der Strecke zu verdanken. Umso trauriger ist, dass die Wiederanbindung von Chemnitz an den Fernverkehr weiterhin unklar bleibt."

"Die Aussagen zum Ausbau der Strecke Dresden-Berlin bleiben viel zu unscharf. Offenbar sind die Finanzierungsprobleme nicht gelöst. Und konkrete Maßnahmen für die Anbindungen nach Osteuropa fehlen ganz."


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