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Kita-Finanzierung: Der Freistaat muss die Kommunen entlasten

Anlässlich  des Tages der Kinderbetreuung am heutigen 13. Mai erklärt Christin  Melcher, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen:

"Die Hauptlast der Kita-Finanzierung tragen die Kommunen, aber auch  Eltern zahlen vielerorts mehr Beiträge als das Land an Zuschüssen. Dabei  gibt es große Unterschiede zwischen den Kommunen, doch der Zugang zur  frühkindlichen Bildung darf nicht von der Postleitzahl abhängig sein.  Die Kita-Finanzierung in Sachsen muss reformiert werden. Wer die  Kita-Qualität verbessern will, darf dies nicht auf dem Rücken von  Gemeinden und Kommunen austragen. Es braucht ein klares Bekenntnis zur  frühkindlichen Bildung, was eine bessere finanzielle Beteiligung des  Landes bedeutet."

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen fordern eine Reform des Landeszuschusses. 

"Wir  brauchen eine transparente und reale Beteiligung des Landes an den  tatsächlichen Kosten, getrennt nach Krippe und Kita. Wir wollen den  Elternbeitrag maximal auf die Höhe des Kindergeldes deckeln. Der  notwendige Qualitätsausbau in den Einrichtungen darf nicht auf Kosten  der Kommunen und Eltern geschehen, sondern das Land muss seinen  gerechten Anteil an der Kita-Finanzierung beitragen.Wie in anderen  Bundesländern bereits üblich, fordern wir für Sachsen eine gesetzlich  verankerte Dynamisierung des Landeszuschusses statt politischer  Taschenspielertricks", so Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin  von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN abschließend.