Sie sind hier: Aktuell

Mahnen und Erinnern - nicht nur zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Dresden. Anlässlich des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erklärt Jürgen Kasek, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen:

"Es ist wichtig die Erinnerung nie enden zu lassen und auch künftige Generationen immer zur Wachsamkeit aufzurufen. Wir und auch folgende Generationen tragen keine Schuld. Wir tragen aber die Verantwortung, dass Ähnliches nie wieder geschehen kann.

Gerade in einer Zeit, in der Hetzreden gehalten werden, deren Inhalte und Rhetorik an den Nationalsozialismus erinnern, in der eine Partei "völkisch" wieder positiv besetzen möchte, muss daran gedacht werden, wie einst der Nationsozialismus an die Macht kommen konnte.

Die Mehrheit der Bevölkerung hat schon mal geschwiegen und zugesehen, wie eine demokratisch gewählte Partei eben  diese Demokratie abgeschafft hat und Werte verloren gingen, die heute Grundlage unserer Gesellschaft sind.

Die  AfD will keinen neuen Konservativismus, was Höckes Auftritt in Dresden deutlich gemacht hat. Wir erleben die Rückkehr der  Nazizeit in neuem Gewand. Es gibt  keine Entschuldigung mehr - wer die AfD unterstützt, wer bei  PEGIDA mitläuft und nicht  widerspricht, macht sich mitschuldig.

Das sollte uns erinnern: Unser aller Aufgabe ist jeden Tag aufs neue Demokratie zu leben, Respekt zu üben und alten und neuen Rechten konsequent zu widersprechen."


Pressemitteilung 2017-03 vom 25.01.2017