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Studentisches Wohnen fördern - Studentenwerke mit Investitions- und Sanierungsmitteln unterstützen

Der Wohnungsmarkt in den Universitätsstädten Sachsens wird immer  angespannter. Um eine notwendige Entlastung des städtischen  Wohnungsmarktes zu erzielen, fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen  mehr Investitionen des Landes für Studentenwerke und studentisches  Wohnen zu vergünstigen. 

„Wohnen in den großen Städten Sachsens wird zunehmend zur existenziellen  Frage. Die Universitätsstadt Leipzig verzeichnet beispielsweise  inzwischen die drittstärkste Steigerung bei Mieten für  Wohngemeinschaften. Wir müssen den Wohnungsmarkt durch eine gezielte  Förderung des studentischen Wohnens entlasten. Der Freistaat muss den  Studentenwerken ausreichend finanzielle Mittel für die Sanierung  von bestehenen Wohnheime und Investition in neue Wohnheime zur Verfügung stellen“, so Christin Melcher,  Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen. 

„Die Studentenwerke verzeichnen durch den angespannten Wohnungsmarkt in  den Universitätsstädten eine erhöhte Nachfrage. Die steigenden Mieten  und weiterer Zuzug werden die Lage verschärfen. Wohnanfragen können  schon jetzt nicht mehr komplett bedient werden. Mit Unterstützung  könnten Studentenwerke dringend notwendige weitere Wohnheimplätze schaffen.“ 

„Aktuell müssen Studentenwerike die Wohnheime und ihre Unterhaltung  komplett aus Eigenmitteln finanzieren. Einige Wohnheimplätze liegen  inzwischen deutlich über der BAföG-Pauschale von 250 Euro. Es ist ein  sozialpolitisches Desaster, wenn die BaföG-Pauschale für die Miete nicht  mehr ausreicht. Der Freistaat muss dafür sorgen, dass die Studentenwerke  ihrem sozialen Versorgungsauftrag mit bezahlbarem Wohnraum für  Studierende gerecht werden können. Auch eine stärkere Beteiligung des  Bundes wäre wünschenswert. Die Staatsregierung sollte sich aktiv bemühen  eine entsprechend notwendige Verfassungsänderung zu bewirken.“

Pressemitteilung 2018-32