Gute Bildung und vielfältige Kultur als Standortfaktor

Die Attraktivität des ländlichen Raums steht und fällt für junge Familien mit einer wohnortnahen Infrastruktur zur Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen. Im Zentrum GRÜNER Schulpolitik steht eine ländliche Schulnetzplanung mit Augenmaß und Weitsicht, die auf Qualität und dauerhafte Tragfähigkeit angelegt ist, damit es nicht heißt: "Erst stirbt die Schule, dann stirbt das Dorf". Auch ein vielfältiges Kunst- und Kulturangebot in ländlichen Räumen ist ein entscheidendes Stück Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Neben der Pflege unseres kulturellen Erbes wollen wir GRÜNE die Entwicklung neuer Initiativen und Projekte in Kunst und Kultur unterstützen und vielgestaltige Formen kultureller Teilhabe ermöglichen.

  • Mit dem Konzept der Kinderbildungshäuser wollen wir Kindertagesstätten und Grundschulen miteinander verzahnen, um wohnortnahe Betreuung und Bildung zu sichern. Damit Grundschulstandorte erhalten bleiben, wollen wir kleinere Klassen ermöglichen.
  • Wir wollen längeres gemeinsames Lernen mit jahrgangsübergreifendem Unterricht in Gemeinschaftsschulen ermöglichen, wo es vor Ort gewollt und sinnvoll ist.  
  • Wir wollen Fachhochschulen und Berufsakademien als Bildungszentren im ländlichen Raum stärken, indem wir deren Grundfinanzierung erhöhen.
  • Wir wollen den Kulturräumen in Form einer soliden und verlässlichen Finanzierung den Rücken stärken. Wir wollen mehr Menschen zur Gestaltung ihrer kulturellen Lebenswelt aktivieren und deshalb die Projektförderung erhöhen.