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Respekt für Vielfalt - gleiche Rechte jetzt

Vielfalt auch in Sachsen!

Die Rechte von LSBTTIQ waren jahrelang kein Thema der CDU-Regierungen in Sachsen. Das Resultat ist, dass das sächsische Recht noch immer nicht in Einklang mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz gebracht wurde. Eingetragene Lebenspartner-schaften werden gegenüber Ehen de facto ungleich behandelt. Ebenso existieren Nachteile im Bereich Schule und Arbeit.

Vorurteile, Diskriminierungen und Gewalt gegenüber LSBTTIQ werden nur ungenügend wahrgenommen, nicht zielgerichtet abgebaut und präventiv verhindert. Nur Bildung und Aufklärung können dies ändern, deshalb gehören queere Lebensweisen gleichberechtigt in die Lehrpläne.

Wir fordern Veränderung – und zwar sofort!

Unterschiede wahrnehmen – denn sie bereichern unsere Gesellschaft!

Wenn wir politisch von Vielfalt sprechen, so heißt das im Alltag: Unterschiedlichkeit. Denn für uns sind Unterschiede Bereicherung, nicht Bedrohung.

Die scheinbare Akzeptanz queerer Lebensweisen richtet sich in erste Linie an weiße, gutsituierte Lesben und Schwule, statt alle Menschen unterschiedlichster sexueller und geschlechtlicher Identität zu berücksichtigen.

Die Diskriminierung innerhalb verschiedener von Diskriminierung bedrohter Gruppen muss moderne Antidiskriminierungspolitik noch deutlicher berücksichtigen.

Wir fordern Veränderung – und zwar sofort!

LSBTTIQ wirksam schützen – Flüchtlinge anerkennen!

Lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Asylsuchende treffen in Deutschland auf lange Asylverfahren, z.T. menschenunwürdige Unterbringung, oft weitab von Szene-Städten, mitunter gemeinsam mit homophoben Mitbewohner_innen aus dem Herkunftsland.

Dolmetscher_innen ohne Bewusstsein der besonderen, oft angsterfüllten Situation der Flüchtlinge können den notwendigen Nachweis einer Verfolgung erschweren. LSBTTIQ-Flüchtlinge aus Russland werden gar nur selten  als Flüchtlinge anerkannt.

Wir fordern Veränderung – und zwar sofort!

Zum morgigen internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie erklärt Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen:

"In Sachsen ist eine gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen, Bi-, Queer-, Trans- und Intersexuellen längst keine...

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queer-Sprech

LGBTI

Lesben, Schwule, bisexuelle Menschen, transidente/transgender Menschen, intergeschlechtliche Menschen, im Deutschen auch: LSBTI.

Transgender

(gender = engl. für soziales Geschlecht) jenseits (gesellschaftlich) zugewiesener sozialer Geschlechterrollen bzw. -merkmale. Soziales Geschlecht ist anders als das biologische kulturell entstanden und beschreibt alle in dieser Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehenen Merkmale.

Eingetragene Lebenspartnerschaft (ELP)

2001 mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz eingeführtes rechtliches Institut. Die ELP ist der Ehe ähnlich, aber nicht mit den gleichen Rechten ausgestattet (z.B. bei Ehegattensplitting oder gemeinsamer Adoption). Eine eingetragene Lebenspartnerschaft kann nur von zwei Menschen gleichen Geschlechts eingegangen werden.

Intergeschlechtlichkeit (-sexualität)

Bei intergeschlechtlichen Menschen kann das Geschlecht nicht medizinisch eindeutig bestimmt werden, weil sie typische (Geschlechts-) Merkmale von Männern wie Frauen gleichermaßen aufweisen. Die überholte Annahme, Geschlecht sei immer eindeutig, führt bis heute zu medizinisch kritischen Zwangsanpassungen des Geschlechts kurz nach der Geburt. In Deutschland werden jährlich etwa 150 intergeschlechtliche Menschen geboren.

queer

Jenseits der Norm. Politisch bedeutet es darüber hinaus das Brechen mit klaren Unterscheidungen von "normalen" und (vermeintlich) "unnormalen" Lebens- und Liebensweisen.

Regenbogenfamilien

Gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Kind(ern). Manchmal sind auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften ohne Kinder gemeint.

Transsexualität/-identität

Transsexuelle Menschen identifizieren sich nicht mit ihrem biologischen Geschlecht (weiblich, intergeschlechtlich, männlich). Die meisten von ihnen wollen ihren Körper hormonell und/oder operativ einem anderen Geschlecht angleichen. Transsexualität ("-sex-" = engl. für Geschlecht) wird aber oft mit dem deutschen Sex assoziiert, weshalb einige die Bezeichnung transident vorziehen.

Queergrünes Netzwerk in Sachsen

Christopher Street Day 2016

Dresden

28. Mai 2016
Straßenfest und Demo ab 12 Uhr auf dem Altmarkt

www.csd-dresden.de


Chemnitz
"Liebe. Ohne Grenzen."

11. Juni 2016
Straßenfest und Demo ab 14 Uhr am Stadthallenpark

www.csd-chemnitz.de


CSD Pirna

9. Juli 2016
Straßenfest auf dem Marktplatz

www.csd-pirna.de


Leipzig

08.  -  16. Juli 2016
Straßenfest und Demo am 16. Juli 2016 auf dem Marktplatz

www.csd-leipzig.de

Kontakt

Catharina Jäger
Sebastian Manzke

E-Mail: queer(at)gruene-sachsen.de

Mailingliste

Wir tauschen uns rege über die Mailingliste aus.

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Kontakt und Informationen zu den Bundesarbeitsgemeinschaften


BAG Lesbenpolitik

BAG Schwulenpolitik

Tag gegen Homophobie - Rainbowflash in Dresden und Leipzig

Schwerpunkt "queer" im Aufwind

Unter der Überschrift "Queer-Beet durch Sachsen" beschäftigt sich unsere Mitgliederzeitschrift Aufwind in Ausgabe 2013-02 mit neuen Familienbildern, Gleichstellung und queerem Leben in Sachsen.