Für Kinder mit Kindern - ein anderer Museumsbesuch

Liebe Eltern,
zur diesjährigen Landesversammlung bieten wir wieder allen Kindern eine Ganztagesbetreuung an. Sollte das Wetter mitspielen, können die Kinder einen ausgiebigen Stadtrundgang bis zur Elbe unternehmen oder Kurzausflüge rund um die Burg. Außerdem steht natürlich ein separater Raum am Veranstaltungsort zur Verfügung. Dafür werden zwei Erzieherinnen von 10 bis 17:00 Uhr da sein.

Außerdem bieten wir Kindern ab sechs Jahren eine Führung durch die Albrechtsburg an. Der Tagungsort liegt direkt gegenüber des Meißner Doms. Hoch über dem malerischen Elbtal, erhebt sich die spätgotische Albrechtsburg. Im 15. Jahrhundert erbaut, gilt die Albrechtsburg Meißen als ältestes Schloss Deutschlands.

Um entsprechende Gruppen bilden zu können, bitten wir Dich, um verbindliche Anmeldung Deiner Kinder bis 18. Oktober.

Abhängig von der Anzahl der Anmeldungen kann es auch das Angebot geben, die Schlossküche für 90 Minuten zu nutzen. Unter Anleitung können die Kinder dann entsprechend ihren eigenen Imbiss zubereiten. Auch hier Bitte um verbindliche Anmeldung.

Nun zur Führung in der Burg:

„Die Albrechtsburg“ – Ein Baustein zur Geschichte Sachsens

Auf einem Rundgang vom Schlosshof über die Keller bis ins 2. Obergeschoss wird ausbaufähiges Wissen über die baulichen, nutzungsspezifischen und kulturellen Veränderungen auf dem Meißner Burgberg vermittelt. Von Militärlager und Burg, über Schlossbau, Manufakturzeit bis hin zum Museum spannt sich ein großer Bogen. (Dauer: ca. 1,5 Stunden)

Im ersten Teil der Veranstaltung lernen die Kinder bei einer Führung durch die Albrechtsburg das höfische Leben im ausgehenden 15. Jahrhundert näher kennen. Sie sehen die bauliche Auslegung des Schlosses hinsichtlich der gewünschten Repräsentationsräume, der zwei getrennten Hofhaltungen sowie der allgemeinen Appartementstruktur. Nach der Hypothese vom „Wohnen, wie es hätte sein können“ soll der vermutlich geplanten Nutzung der Räume nachgespürt werden. Anhand von unterschiedlich aussagekräftigen Inventarverzeichnissen, z.B. von 1538, 1571 oder 1599 entstehtzumindest ein Bild des 16. Jahrhunderts, das über aufgeführte Geräte und Raumnamen einige Rückschlüsse erlaubt.

Daneben erhalten die Kinder Einblicke in die frühere Kindererziehung, in Spiele und Vergnügungen, in herzogliche Hofordnungen sowie in die „Privatheit“ am Hofe. Im praktisch-kreativen Teil haben die Kinder die Möglichkeit, ihr Wissen gemeinsam auf spielerische Art und Weise anzuwenden und gestalten mit Verkleidung, Musik, Tanz, Speis und Trank im Kellerstübchen einen höfischen Alltag nach.