Bildungsgerechtigkeit für Sachsen

Gute Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft. Gute Bildung für alle – das ist die zentrale Gerechtigkeitsfrage der Zukunft. Sachsen kann es sich nicht leisten, auf seine Talente zu verzichten.
Es muss Schluss damit sein, dass jährlich fast zehn Prozent der sächsischen Schüler eines Jahrganges die Schule ohne Schulabschluss verlassen.
Die Gemeinschaftsschule ist ein Modell, das wir immer stärker in Sachsen verankern wollen. Durch längeres gemeinsames Lernen profitieren alle Kinder – die „Schwachen“ werden besser gefördert, und die „Lernstarken“ erwerben mehr soziale Kompetenz. Die Gemeinschaftsschule hilft aber auch ein demografisch bedingtes Problem zu lösen: Wohnortnahe Schulstandorte können auch nach dem drastischen Schülerrückgang erhalten werden, weil die Schüler nicht mehr auf die gegliederten Schulen „verteilt“ werden müssen.
Wir wollen mehr junge Menschen an die Hochschulen bringen und streben eine Abiturquote von mindestens 50% an. Das Erststudium bleibt mit uns gebührenfrei.
Energie- und Klimawende

Der Klimawandel ist das dringlichste Problem unserer Zeit. Auch Sachsen muss seiner globalen Verantwortung gerecht werden. Der Klimawandel betrifft auch uns, wenn die Oberlausitz versteppt, der Winter im Erzgebirge ausbleibt, die Innenstädte im Sommer immer heißer werden und das Wetter immer öfter verrückt spielt. Die Folgen betreffen die Landwirtschaft, den Tourismus und die Lebensqualität für uns alle.
Aktiver Klimaschutz bedeutet in Sachsen vor allem, dass der Ausstieg aus der Braunkohle in Angriff genommen werden muss. Mit uns GRÜNEN wird es keine neuen Tagebaue in der Lausitz geben. Stattdessen wollen wir in die Erneuerbaren Energien und in die Energie-Effizienz-Revolution investieren. Das schafft viele neue Arbeitsplätze, die dauerhaft sicher sind, weil Sonne, Wind und Wasser niemals pleite gehen.
Wir wissen, dass 82% des heutigen Stromverbrauchs bis 2020 durch Erneuerbare Energien gedeckt werden können, wenn wir jetzt die Weichen neu stellen. Nur wenig später sollten es 100% sein!
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Mehr Demokratie für Sachsen
Wir sind die Partei der Bürgerrechte und der Demokratisierung. Wir wollen mehr direkte Demokratie in Sachsen und mehr Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger, zwischen den Wahlen über ihre Lebensverhältnisse mitzubestimmen.
Mitbestimmung bedarf verlässlicher Informationen. Wir wollen die Informationsrechte für die Bürgerinnen und Bürger verbessern. Durch mehr Transparenz wollen wir der Korruption vorbeugen.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für die Verteidigung der Bürgerrechte und für konsequenten Datenschutz. Wir wollen aktiv gegen Diskriminierung vorgehen. Konsequenter Einsatz für die Demokratie bedeutet auch, dass wir uns aktiv gegen rechtsextremistische Tendenzen in unserer Gesellschaft wenden.
Es kommt schließlich auch darauf an, dass gerade im Parlament demokratische Tugenden gepflegt werden: Wir wollen den Landtag und die gewählten Abgeordneten stärken, die Kontrolle der Regierung verbessern und die parlamentarische Streitkultur weiterentwickeln.
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Mobilität muss für alle bezahlbar sein

Die Benzinpreise steigen unweigerlich, weil das Öl knapper wird. Schon heute können sich viele Menschen – Junge und Alte – kein Auto leisten. Deshalb darf die Verkehrspolitik in Sachsen sich nicht weiter ausschließlich um Autoverkehr und Straßenbau drehen.
Wir wollen Mobilitätsarmut verhindern – z.B. mit einem Mobilitätsticket für alle. Die sächsischen GRÜNEN haben mit dem „SACHSENTAKT 21“ ein wegweisendes Konzept für einen mindestens stündlichen, integrierten Taktfahrplanes vorgelegt. Das Grundangebot der überregionalen Bahnen soll mit den Regional- und S-Bahnen sowie mit Buslinien vertaktet werden. Es soll sachsenweit gültige Fahrscheine für alle Nahverkehrsangebote geben.
Wir brauchen nicht mehr Straßen, sondern intelligente, flexible Lösungen, die einen attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr – vor allem im ländlichen Raum – ermöglichen. GRÜNE Verkehrspolitik berücksichtigt die demografische Entwicklung und die Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer ohne Auto.
Der Krise trotzen: Neue Jobs durch ökologisches Wirtschaften

Wir müssen die Wirtschaftspolitik strategisch neu ausrichten. Statt neuer Schulden für den Straßenbau wollen wir das Geld in Zukunftsinvestitionen umlenken.
Die Wirtschaftskrise fällt mit der Klimakrise und der Energiekrise zusammen. Daraus ergeben sich neue Aufgaben, aber auch neue Chancen: In den Erneuerbaren Energien liegen enorme Potenziale für neue Jobs. Energetische Gebäudesanierungen helfen den Unternehmen wie Privatverbrauchern und schaffen Perspektiven für das sächsische Handwerk. Biolebensmittel boomen, davon soll auch der sächsische Ökolandbau endlich profitieren.
Enormer Investitionsbedarf besteht auch im Bildungsbereich von der Kita bis zur Uni. Unsere Priorität heißt: „Mehr Bildung, weniger Beton!“








