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GRÜNE machen massive Kürzungen beim Schulhausbau zum Thema im Landtag

Donnerstag, 26. August 2010

Sachsen will die Förderung der Sanierung und des Baus von Schulen um 75 Prozent kürzen. Wir fordern die Staatsregierung auf zu erklären, wie sie den Sanierungsrückstand abbauen will. Mehr ...


All inclusive! Wege zu einer Schule für alle.

Montag, 9. August 2010

Tagung am 4. September. Von weiten Teilen der Gesellschaft unbemerkt, werden in den sächsischen Schulen diejenigen Kinder, die Behinderungen, Sprachstörungen, Lernschwächen oder Verhaltensbesonderheiten aufweisen, auf die Förderschulen verwiesen. Mehr ...


Gerechter Zugang zur Bildung - für alle!

Obwohl alle Parteien viel von der wachsenden Bedeutung einer guten Bildung sprechen, verlassen immer noch fast zehn Prozent der hiesigen Schülerinnen und Schüler eines Jahrganges die Schule ohne Schulabschluss. An den Hochschulen kommen überwiegend Kinder von Akademikern, aber verschwindend wenige Arbeiterkinder an.

Sachsen braucht eine Bildungspolitik, die jedem Menschen, gleich welcher sozialer Herkunft und welchen Geschlechtes, vom frühen Alter bis in das Erwachsensein beste Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Eine Auslese aufgrund finanzieller oder entwicklungsbedingter Voraussetzungen akzeptieren wir nicht.

Wir streben eine längere gemeinsame Schulzeit an. Wir wollen Gemeinschaftsschulen nicht nur als Versuch zulassen, sondern im Schulgesetz verankern. Das Umfeld der Schule muss und kann so umgestaltet werden, dass kein Kind mehr abgeschoben wird. Wenn Du was ändern willst, werden wir die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umsetzen und durch  unser Projekt „Eine Schule für alle“ Förderschulen mittelfristig überflüssig machen - Förderung wird dann an allen Schulen stattfinden. Den Lehrern stellen wir ausreichend Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen an die Seite, damit mehr Kinder als heute teilhaben können an der Wissensgesellschaft. Deshalb streben wir eine Abiturquote von mindestens 50% an.

Wir wollen mehr junge Leute an die Hochschulen bringen. Deshalb wollen wir deshalb die Studiengebührenfreiheit für Bachelor, Master und Promotion erhalten. Wenn Du was ändern willst, dann sorgen wir dafür, dass das BAföG nicht mehr viel zu viele Studierende außen vor lässt und setzen uns für ein elternunabhängiges und armutsfestes Bildungsgeld vom Abitur bis zur Weiterbildung ein. Wir wollen, dass Sachsens Hochschulen für jeden Bachelorabsolventen einen Platz im Masterstudium bereithalten – denn gute Bildung hört bei uns nicht mit dem Bachelor auf.

Bündnis 90/Die Grünen treten seit langem für die Abschaffung des gegliederten Schulsystems ein und fordern das längere gemeinsame Lernen bis zur 10. Klasse, wie sie in den meisten OECD-Ländern bereits praktiziert wird.  Eine Schule für Alle kommt ohne Bildungsempfehlungen aus, die auch nach der 6. Klasse in vielen Fällen fehlerhaft wäre. MEHR...

Für viele Studierende an Sachsens Hochschulen ist die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge zum Albtraum geworden. Während überfüllte Hörsäle und Seminare in den letzten Jahren zur traurigen Realität geworden sind, ist nun ein verschultes Studium mit einer wahren Stoff- und Prüfungsflut hinzugekommen. MEHR...

Kinderfreundliches Sachsen

Frühkindliche Bildung ist entscheidend für die Chancen aller Kinder und für Sachsens Zukunft, deshalb müssen in der kommenden Wahlperiode die Weichen für eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich gestellt werden. Damit Sachsen als Bundesland anziehend für junge Menschen und Familien wird, wollen wir unser vorhandenes KITA-Angebot ehrgeizig ausbauen. Wir wollen, dass sich Sachsen mit Initiativen für die Rechte der Kinder sowie Kinder- und Jugendbeteiligung vor Ort profiliert. Und mit gezielten Maßnahmen begegnen wir der zunehmenden Kinderarmut - z. B. mit einem kostenlosen Mittagessen für alle.

Wenn Du was ändern willst, können wir den Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen unverzüglich verbessern. Im  Kindergarten wird er dann 1:10 betragen (statt bisher 1:13), für Krippenkinder 1:4 und in Horten 1:15. Außerdem wird mit uns bis 2020 mindestens jede zweite neu ausgebildete pädagogische Fachkraft einen Hochschulabschluss besitzen, denn für gute Pädagogik und Didaktik braucht es eine gute Ausbildung.