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Bergbau nachhaltig und naturgerecht gestalten

Wir lehnen neuen Bergbau in Sachsen nicht grundsätzlich ab. Wir wollen aber verhindern, dass die Lagerstätten rücksichtslos zu Lasten von Menschen und Umwelt ausgebeutet werden. Die bergbauliche Gewinnung mineralischer Rohstoffe muss in Übereinstimmung mit dem Natur- und Landschaftsschutz erfolgen. Auch unter dem Druck wirtschaftlicher Interessen müssen Schutzgebiete wie Flora-Fauna-Habitate und Vogelschutzgebiete erhalten bleiben.
Der Abbau von Bodenschätzen in unmittelbarer Nähe von Siedlungen muss die Interessen von AnwohnerInnen berücksichtigen und ist nur bei minimaler Beeinträchtigung gestattet. Die Zerstörung ganzer Ortschaften und Vertreibung ihrer BewohnerInnen müssen der Vergangenheit angehören.
Wir wollen schnonenden Bergbau mit effizienter Nutzung der Rohstoffe. Für Abbauvorhaben müssen Verkehrskonzepte erstellt werden.
Mit einer Förderabgabe von mind. zehn Prozent des Rohstoffwertes, die ALLE bergbaulich geförderten Rohstoffe wie Kies, Gesteine, Braunkohle und Erze umfasst, sowie einer Gebühr für die Wasserentnahme soll sichergestellt werden, dass keine versteckte Subventionierung stattfindet.
Die Einnahmen sollen in einen Fonds überführt werden, der u.a. die "Ewigkeitskosten" nach dem Ende der bergbaulichen Tätigkeit finanziert. Bei Bergbauvorhaben sind grundsätzlich rückzahlbare Sicherheitsleistungen zu erbringen, die mindestens den Aufwendungen zur Herstellung des Geländes nach dem Ende des Abbaus entsprechen.

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