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Klimaschutz vorantreiben

Das Klima verändert sich rasant und wir Menschen tragen daran überwiegend Anteil. Unser Ziel ist es, das Schattendasein der Klimapolitik zu beenden und sie in den Mittelpunkt politischen Handelns zu rücken.
Das Umweltstaatsziel in der Verfassung soll durch Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität ergänzt werden. Die Staatsregierung wird so verpflichtet, eine aktive und wirksame Klima- und Naturschutzpolitik zu betreiben. Wir wollen außerdem ein sächsisches Klimaschutzgesetz einführen, in dem verbindlich festgelegt wird, dass die Treibhausgasemissionen (CO2) bis 2050 auf eine Tonne pro Kopf gesenkt werden, um das Zwei-Grad-Ziel nicht zu überschreiten. Steigt die Erdmitteltemperatur um mehr als diese 2 °C, dürften die Folgen des Klimawandels für Mensch und Umwelt wirklich unbeherrschbar werden.
Der Dreiklang dafür lautet: Einsparungen, Effizienz, erneuerbare Energien.
Die Energiewende ist für uns der Übergang von der Energieversorgung des vergangenen Jahrhunderts zu einer modernen, zukunftssicheren und auf Dauer bezahlbaren Energieversorgung auf Basis unerschöpflicher, sauberer und erneuerbarer Energien.
Die Energieversorgung in Sachsen soll vollständig auf erneuerbare Energien im Strom-, Wärme- und Kraftstoffbereich umgestellt werden. Wir setzen einen klaren gesetzlichen Rahmen, der neue Braunkohletagebaue verhindert und die Erweiterung bestehender stoppt. Unser Ziel ist die Beendigung der Energiegewinnung aus Braunkohle.

Für uns GRÜNE heißt das:

  • die Stromversorgung soll bis 2030 vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden
  • der Gebäude- und Wärmebereich soll möglichst bis 2040 auf erneuerbare Energien umgestellt werden
  • ein klares "Ja" zur Windkraft, Erleichterung des Baus von Photovoltaikanlagen an Gebäuden, Biomasse verantwortungsvoll nutzen
  • Ausbau sogenannter "intelligenter" Netze (Smart Grids) statt reiner Verteilnetze 
  • Energiewende von unten staatlich fördern - Privathaushalte, Kommunen und Stadtwerke sollen wieder selbst zu Energieproduzenten werden und damit unabhängiger von Konzernen und Preisturbulenzen an den Rohstoffbörsen
  • die energetische Gebäudesanierung von Gebäuden des Freistaats vorantreiben, private energetische Sanierungen unterstützen
  • bundesweite Forschungsprogramme für die Energiewende stärker nutzen
  • Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030

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