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Wir brauchen einen Fahrplan zum Kohleausstieg

Zeitnahes Ende der Braunkohle erkämpfen –
Unterstützung für vielfältigen, friedlichen Protest in der Lausitz!

Um ihre  Emissionsziele zu erreichen, muss sich die Bundesrepublik in näherer Zukunft von der Braunkohle verabschieden. Sachsen macht da keine Ausnahme. Eine Ausweisung weiterer Tagebauflächen oder gar die Planung von Kraftwerksneubauten kommt einer Realitätsverweigerung gleich. Bereits heute steht die Braunkohle wirtschaftlich mit dem Rücken an der Wand. Die Bestrebungen, den Emissionshandel wirksamer zu gestalten oder CO2-Mindestpreise und enge Grenzwerte für CO2 und Schadstoffe einzuführen, lassen für diese CO2-intensivste Energiequelle auch die Zukunft wirtschaftlich düster erscheinen. Das schwindende Interesse der potentiellen Käufer von Vattenfalls Braunkohlensparte lassen tief blicken in den Ist-Zustand der Industrie. Dennoch schiebt die sächsische Landesregierung den Einstieg in einen Kohleausstiegspfad immer weiter vor sich her. Mit immer wieder neuen fragwürdigen Argumentationsmustern versucht sie, die Braunkohle für unverzichtbar zu erklären. Seit einiger Zeit mit der angeblich nur durch Braunkohle zu gewährleisteten Versorgungssicherheit und durchgehend mit der Perspektivlosigkeit der Region ohne die Braunkohleförderung.
Fakt ist, dass eine zeitnahe Abkehr von der Braunkohle möglich ist. Braunkohle ist keine Brückentechnologie. Zur Deckung von Nachfragespitzen brauchen wir eine flexible und emissionsarme Energieversorgungsinfrastruktur, wie kommunale Kraft-Wärme-gekoppelte Gaskraftwerke. Daher ist ein flächendeckender Protest der Zivilgesellschaft notwendiger als je zuvor!

Daher rufen wir zur Teilnahme am Lausitzcamp und zur Beteiligung an der Anti- Kohle Demo von Campact am 14.05.2016 auf.

Unsere regionale Verankerung in der Fläche muss weiter wachsen. Mit guten Konzepten können wir die Leerstellen konservativer Regionalpolitik füllen.

Erfahren Sie mehr über das GRÜNE Lausitzkonzept...