Kommunaler Atomausstieg jetzt!
Wir wollen den Atomausstieg vor Ort durchsetzen! Wenn jetzt auf allen Ebenen in Sachsen der Atomstromanteil rasch durch regenerativen Strom ersetzt wird, ist das ein entscheidender Beitrag hin zu einer sicheren und zukünftig noch bezahlbaren Energieversorgung - ohne permanente Katastrophengefahr.
Eine von uns zusammengestellte Übersicht zeigt: In Sachsen verzichtet derzeit keiner der regionalen Energieversorger auf Atomstrom. Deshalb werden wir jetzt aktiv. Wir fordern die Energieversorger sowie die Kommunen und Landkreise auf, den Atomstrombezug durch erneuerbare Energien zu ersetzen:
Chemnitz, Freital, Pirna, Leipzig, Freiberg, Döbeln, Dresden, Schkeuditz, Delitzsch, Torgau, Eilenburg, Meißen, Erzgebirge, Radeberg, Zwickau, Zittau, Tharandt
Chemnitz: Stromlieferverträge der Stadtverwaltung ohne Atomstrom
31.01.2011: Stadtverwaltung wird verpflichtet, Strombedarf ohne Atomstrom abzudecken: Neuausschreibungen nur mit "0%-Atomstrom-Bedingung" + Anpassung bestehender Stromlieferverträge mit dem Ziel, Atomstrom durch Strom aus erneuerbarer Energie zu ersetzen. Der Antrag wurde im Stadtrat am 06.04.2011 beschlossen.
Beschlussantrag (PDF), Verwaltungsstellungnahme (PDF),
gefasster Beschluss (PDF), weitere Informationen
Chemnitz: Verzicht auf Atomstrom bei "eins energie in Sachsen"
15.02.2011: Die Gesellschaftervertreter der Stadt im Unternehmen werden beauftragt, sich für kompletten Atomstromverzicht im Energiemix einzusetzen. Der Atomstrom soll durch erneuerbare Energien ersetzt werden, die aus Neuanlagen stammen.Der Antrag wurde im Stadtrat am 06.04.2011 beschlossen.
Stadtratsantrag (PDF), Verwaltungsstellungnahme (PDF),
gefasster Beschluss (PDF), weitere Informationen
25.03.2011: Wenn der politische Wille da ist, ist es möglich, die Atomstromanteile der Stadtwerke sofort durch erneuerbare Energien zu ersetzen.
Pressemitteilung
28.03.2011: Stadtwerke sollen sich deutlich stärker im Bereich der Erneuerbaren Energien engagieren, den Handel mit Atomstrom beenden und einen reinen Ökostromtarif anbieten.
Pressemitteilung
30.03.2011: Gerade in einer Stadt, die durch innovative Firmen zur nachhaltigen Erzeugung von Strom weit über die Grenzen des Landkreises bekannt ist, sollten auch die Stadtwerke als Energieversorger ein Zeichen setzten.
Pressemitteilung (PDF)
30.03.2011: Ein Verzicht auf Atomstrom fördert die regionale Wertschöpfung, sichert und schafft Arbeitsplätze bei Handwerkern, Zulieferern und Herstellern in unserem Landkreis.
Pressemitteilung (PDF)
31.03.2011: Ein weiteres Festhalten an Atomenergie ist unverantwortlich und nicht mehr zeitgemäß. Zwei Drittel der Bevölkerung lehnen Atomkraft ab, weil Atomstrom lebensgefährlich und teuer ist und zudem hochgiftigen Müll erzeugt, den bisher niemand sicher entsorgen kann.
Pressemitteilung
Stadtratsantrag (PDF)
31.03.2011: Ein schneller Ausstieg gelingt dann, wenn sich sowohl die Zahl der Atomstromabnehmer als auch der Atomstromanbieter reduziert, ob nun Privatkunden, Stadtwerke oder Industriebetriebe.
Pressemitteilung (PDF)
06.04.2011: Grüne Meißen lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihrer Unterschrift ihren Willen kundzutun, dass die Gesellschaftsvertreter der Stadtwerke Meißen sich für einen kompletten Verzicht auf Atomstrom im Energiemix des Unternehmens einsetzen.
Pressemitteilung
07.04.2011: Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN appelliert angesichts der verheerenden Atomkatastrophe in Japan an die regionalen Energieversorger und Stadtwerke, ihre Anteile an Atomstrom schnellstmöglich weiter zu reduzieren.
Pressemitteilung
10.04.2011: Die BündnisGrünen wollen sich für ein Solar – Bürgerkraftwerk im Radeberger Land einsetzen. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Diskussion der Regionalgruppe zum Atomausstieg.
Pressemitteilung
11.04.2011: Die Fraktion SPD/Grüne will mit Stadtratsbeschluss die Gesellschaftervertreter der Stadt in der Zwickauer Energieversorgung (ZEV) beauftragen, sich für einen kompletten Verzicht auf Atomstrom im Energiemix des Unternehmens einzusetzen. Bis 2013 soll Atomstromanteil durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Die Stadt Zwickau und Unternehmen der Stadt Zwickau sollen auf die Verwendung von Energie mit Atomstromanteilen verzichten.
vollständiger Antrag
26.05.2011: Die Fraktion SPD-B’90/Grüne hat einen Antrag zur Unterstützung des Engagements der Stadtwerke Zittau bei der Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien und zum Verzicht von Atomstrom bei Stadtverwaltung und Unternehmen mit städtischer Beteiligung eingebracht.
vollständiger Antrag
20.06.2011: Jens Heinze, Stadtrat in Tharandt brachte erfolgreich folgenden Antrag ein: Der Stadtrat beauftragt die Stadtverwaltung, gemeinsam mit den anderen kommunalen Eigentümern der Enso bis spätestens Ende 2011 einen Beschluss herbeizuführen, der das Ziel hat, dass im Strommix der Enso der Anteil von Strom aus Kernkraft dauerhaft durch Strom aus nichtnuklearen Quellen ersetzt wird.
Pressemitteilung und Antrag

Hintergründe und Argumentationshilfen:
Atomenergie in der Sackgasse - Ausstieg jetzt - auch in Sachsen! Landesvorstandsbeschluss
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Atomstrom von Stadtwerken? Übersicht Atomstromanteile und Anteilseigener regionaler Versorger in Sachsen
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Jetzt vor Ort Unterschriften sammeln! Ein Vorlage kann hier heruntergeladen werden:
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Stadtwerke Jena zeigen wie es geht: Der Anteil atomar erzeugten Stromes (bisher 11 %) wird ab April vollständig durch Wasserkraft- und Windstrom ersetzt.
www.stadtwerke-jena.de
Atomstrom - die teuerste Form der Stromerzeugung: Atomstrom kostet Bundesbürger 304 Milliarden Euro staatliche Förderung:
Studie von Greenpeace
Kurz & knapp: Argumentationshilfe Strompreise
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Kurz & knapp: Die Stromlücke ist eine Lüge ‐ Deutschland ist und bleibt Stromexportland
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Steigende Strompreise - Sind die Erneuerbaren Energien schuld? Vortrag von Johannes Lichdi, MdL
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Strompreiserhöhungen nachvollziehbar? Kurzgutachten der grünen Bundestagsfraktion
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100%-Erneuerbare-Energie-Regionen: Kommunen & Regionen auf dem Weg zur Vollversorgung mit erneuerbaren Energien
www.100-ee.de




