Schluss mit industrieller Massentierhaltung

Tierfabriken, in denen Nutztiere wie Legehennen, Mastgeflügel oder Schweine in großer Zahl auf engem Raum gehalten werden, widersprechen einer artgerechten Tierhaltung. Derartige industrielle Großstallanlagen beeinträchtigen nicht nur das Orts- und Landschaftsbild, sondern auch die Gesundheit von Anwohnerinnen und Anwohnern durch Transportlärm, Gerüche, Staubemissionen und Keime. Wir fordern daher ein Umdenken in der Tierzucht: weg von Spitzenleistungen und Turbomast - hin zu einer art- und verhaltensgerechten Haltung der Tiere. Deshalb fordern wir eine Auszahlung von Fördermitteln, die an Tierschutz-, Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien geknüpft ist. Tierquälerische Praktiken wie das betäubungslose Kupieren von Schwänzen oder das Schnabelkürzen müssen endlich verboten werden. Bei dem Transport und der Schlachtung sollen bestehende Tierschutzvorschriften strenger kontrolliert werden. Um Transportzeiten zu minimieren, brauchen wir kleinere, dezentrale Schlachthöfe in Sachsen.

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Massentierhaltung ist uns NICHT WURSCHT!
(Faltblatt GRÜNE Fraktion im Sächsischen Landtag, Stand: August 2013)