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Dresdner GRÜNE sagen "Ja zum Welterbe!"

Im Vorfeld der entscheidenden Stadtratssitzung am 20. Juli setzen sich die Dresdner GRÜNEN weiterhin nachdrücklich dafür ein, dass seitens der Landeshauptstadt Dresden alle notwendigen Anstrengungen unternommen werden, um die Aberkennung des Welterbestatus des Dresdner Elbtals durch die Unesco zu verhindern.

Am 16. Juli entrollten daher Mitglieder GRÜNEN Stadtverbandes auf der Brühlschen Terrasse ein Großtransparent mit den Worten "Ja zum Welterbe!".

Bereits am Mittwoch hatte die Mitgliederversammlung der Dresdner GRÜNEN einstimmig einen Aufruf an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung beschlossen, in dem die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung dazu aufgerufen werden, Verhandlungen mit der Unesco aufzunehmen. Vorbild für Dresden könne die Stadt Köln sein, der es gelungen sei, von der Roten Liste der bedrohten Welterbestätten gestrichen zu werden.

Stadtvorstandssprecher Achim Wesjohann fordert die Stadträte auf, im Interesse der Stadt auf jeglichen Konfrontationskurs zu verzichten: "Ich hoffe, dass am 20. Juli, wenn über die Vergabe der Bauaufträge entschieden werden soll, viele Stadträte Verantwortungsbewusstsein beweisen. Bereits jetzt werden manche Dresdner Trotzreaktionen bundesweit mit Befremden wahrgenommen."

Die Aberkennung des Welterbe-Status würde nicht nur Dresdens, sondern ganz Deutschlands Ruf international beschädigen. Deshalb dürfen die Mahnungen von Bundespolitikern aus allen politischen Lagern nicht als "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" beiseite gewischt werden. "Das wäre ein selbstzerstörerischer Provinzialismus", so Wesjohann abschließend.

Demo, Kundgebung und Kulturprogramm
Donnerstag, 20. Juli von 15.30 bis 18.00 Uhr
Rathaus, Goldene Pforte.

Stadtspitze und CDU/FDP wollen am 20. Juli im Stadtrat über die Vergabe der Baulose entscheiden.

Jetzt kommt es darauf an! Kommt zur Demo!

Weitere Informationen unter www.welterbe-erhalten.de