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"Fahr mal wieder mit der Döllnitzbahn"

Eva Jähnigen, Verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen

Eva Jähnigen, Verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen

"Wilder Robert" - Döllnitzbahn

"Wilder Robert" - Döllnitzbahn

Die Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen machte am Samstag einen Arbeitbesuch bei der Döllnitzbahn. Vor dem Hintergrund der im Landeshaushalt geplanten Einsparungen für den Regionalverkehr informierten sich  Eva Jähnigen und die Grünen des Kreisverbandes Nordsachsen über die möglichen Auswirkungen der Sparpläne der Landesregierung auf die kleine  Bahn, die die Oschatzer liebevoll den "Wilden Robert" nennen. Dabei ging es auch um Frage, ob eine Gesellschaft für alle sächsischen Schmalspurbahnen Synergieeffekte bringt.

Die Grünen gingen nicht nur mit dem Dampfzug auf Samstagstour und verbreiteten dabei mit Musik und Gesang gute Laune für alle Fahrgäste, sie besichtigten auch die Kaolinverladestation am Oschatzer Bahnhof. Von dem traditionellen Kaolingüterverkehr von Mügeln bis Oschatz ist die Verladestation der Döllnitzbahn heute das Bindeglied zwischen Straße und Schiene.

Die Döllnitzbahn GmbH wird vor allem an den Wochenenden von den ehrenamtlichen des Vereins "Wilder Robert" bei der Realisierung des touristischen Bahnbetriebs tatkräftig unterstützt.  Die ehrenamtliche Besatzung des Zuges, die sich aus den Vereinsmitgliedern zusammensetzt, fand unterwegs ein offenes Ohr für unsere Fragen zu den Hintergründen der Finanzierung und des Betriebsablaufes bei der Döllnitzbahn.

"Mir hat die Fahrt große Freude bereitet. Beeindruckt hat uns das große Engagement der ehrenamtlichen Leute. Wir haben gesehen, wie sich die Kommunen, der Landkreis und der Förderverein für den Erhalt der Bahn einsetzen", betont die Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen. Die Frage sei, wie sich die geplanten finanziellen Kürzungen auf den Weiterbetrieb der Bahn auswirken. "Wir werden aufmerksam das Ergebnis der Versammlung des Zweckverbandes Nahverkehrsraum Leipzig am 16. Februar verfolgen", kündigte Jähnigen an. Denn an diesem Tag werde sich entscheiden, ob die Döllnitzbahn mit ausreichend finanziellen Mitteln versorgt werde.