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GRÜNE zum Klimaaktionstag: Sachsen muss einen Beitrag zum Klimaschutz

Jürgen Kasek, Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen

Dresden. "Die Kosten durch Extremwettereignisse werden unsere Gesellschaft massiv belasten", warnt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen, Jürgen Kasek, vor einer weiter zu passiven Haltung der sächsischen Staatsregierung beim Thema Klimaschutz.

"Auch Sachsen muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Doch bislang fehlt der Staatsregierung jeder politische Wille tätig endlich zu werden. Die sächsische Antwort auf die Energiewende heißt Festhalten an der Braunkohle. Wo andere Länder über nachhaltige Mobilität nachdenken, wird in Sachsen der ÖPNV nicht gefördert. Der Wille zur CO2 Reduktion ist nicht erkennbar, der zur Zerstörung der Heimat schon" findet Kasek klare Worte für die bisherige Energiepolitik der schwarz-roten Staatsegierung.

"Die dringend nötige ökologische Wende kommt nicht voran. Das Thema Klima- und Umweltschutz findet in Sachsen nicht statt. Damit wird die Regierung ihrer Verantwortung für die künftigen Generationen nicht ansatzweise gerecht" so Kasek.

"Sachsen könnte in den nächsten 10 Jahren 75 Prozent des Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energie produzieren lassen und damit Vorreiter werden. Dazu braucht es Wegmarken, wie einen verbindlichen Ausstieg aus der Kohleverstromung und ein Klimaschutzgesetz sowie eine deutliche Förderung von Bürgerkraftwerken und eine Verdoppelung der Ausbaukorridore für erneuerbare Energien" fordert der Landesvorsitzende.

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Hintergrund:

Die Klima-Allianz Deutschland veranstaltet den deutschlandweiten Klima-Aktionstag 2015 unter dem Motto "Klimaschutz: Vorangehen!" am 26. September 2015. Viele Menschen gehen schon beim Schutz unseres Klimas voran: Sie senken ihren CO2-Fußabdruck, gründen Energiegenossenschaften, oder setzen sich für die vom Klimawandel besonders betroffenen Menschen im globalen Süden ein.

Der Aktionstag ist Teil einer noch viel größeren Bewegung, des globalen Aktionstages (Global day of action).  Die Zivilgesellschaft bereitet sich auf die internationalen  Klimaverhandlungen (COP21) vom 30. November bis zum 11. Dezember vor!