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PM 2004-053: Grüne mit höchsten Zugewinnen in Sachsen bei der Europawahl - Mit 6,1 % bestes Landesergebnis seit 1990

Schub für die Landtagswahl

Dresden. Die sächsischen Bündnisgrünen sind die Sieger der Europawahl in Sachsen. Es gelang ihnen, ihr Ergebnis im Vergleich zu 1999 mehr als zu verdoppeln. Sie verbesserten sich um 3,4 % bzw. mehr als 44.000 Stimmen. Mit 6,1 % der Stimmen erreichten sie ihr zweitbestes Ergebnis, besser waren sie nur bei den Kommunalwahlen 1994. Demgegenüber haben alle Landtagsparteien, auch die PDS, an absoluten Stimmen verloren. Die sächsische CDU hat mit 9,4 % die größten Verluste bundesweit in der Union.

"6,1 Prozent ist ein Riesenerfolg für uns, so Antje Hermenau, MdB, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl. "Neben der Leipzigerin Gisela Kallenbach hat sogar noch unser zweiter Europakandidat, Milan Horacek, den Einzug in das Europäische Parlament geschafft. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, der Einzug in den Landtag ist ein realistisches Ziel. Wir haben uns im Vergleich mit 1999 fast überall verdoppelt. Die Ergebnisse in Leipzig (12,1%) und Dresden (14,3%) setzen dem Erfolg die Krone auf."

"Bedenklich stimmen die Wahlerfolge der Rechtsextremisten in Teilen von Sachsen", so Landesvorstandsprecher Karl-Heinz Gerstenberg. "Ihr Kampagnen waren verlogenen und populistisch. Natürlich werden hier und da die Wahlerfolge verschwinden, wie sie kamen. In einigen Orten gibt es aber auch bedenkliche Verfestigungen. Dort müssen auch wir über verstärkte Aktivitäten nachdenken."