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Riesiger Andrang bei Joschka Fischer in Chemnitz

Hunderte Menschen strömten am vergangenen Dienstag, den 16. August 2005 ins Chemnitzer Kulturkaufhaus Tietz um Joschka Fischer zu hören - deutlich mehr als der Veranstaltungsraum fassen konnte. Für den Außenminister kein Problem: Zum ersten Mal in hielt er zwei Wahlkampfreden an einem Tag an ein und dem selben Ort. Nach seiner Rede im eigentlichen Veranstaltungssaal sprach er ein weiteres Mal vom Innenbalkon des Tietz zu den Gästen, die bis zu zwei Stunden ausharrten um den grünen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl am 18. September zu sehen.

Und es sollte sich lohnen: Fischer machte noch einmal deutlich wie wichtig der Einstieg in die Bürgerversicherung ist, bei der jeder gemäß seinen Möglichkeiten für seine und die Gesundheit anderer sorgt. Über Edmund Stoiber konnte Fischer sich nur wundern, denn er sei bisher davon ausgegangen, dass mit dem Ost-West-Denken Schluss sei. Die Republik dürfe nicht zurückkehren ins Zeitalter der Atomenergie. Die CDU und Angela Merkel hätten keinerlei brauchbare Konzepte zur Erhaltung des sozialen Gleichgewichts bei gleichzeitigem Schutz der Umwelt.