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Höfesterben in Sachsen - wir müssen jetzt handeln!

 

Es gibt immer weniger Bauernhöfe in Sachsen. Dies geht auf eine kleine Anfrage

der GRÜNEN Bundestagsfraktion an die Bundesregierung hervor. Die Anzahl der Betriebe in Sachsen ist zwischen 2003 und 2016 um ein Fünftel

auf 6483 zurückgegangen. Innerhalb von 13 Jahren sind damit nahezu 1700

Höfe

Vom "Höfesterben" waren laut dem Bundesagrarministerium vor

 

allem die kleinen Betriebe mit weniger als zehn Hektar Fläche betroffen.

Innerhalb von knapp zehn Jahren halbierte sich deren Anzahl nahezu auf

2091 Höfe im Jahr 2016. Einen Zuwachs gab es bei jenen Betrieben, die

200 Hektar und mehr beackern: Hier kamen rund 50 Betriebe dazu. 952

Agrarfirmen der Größenordnung gab es zuletzt im

Die Kritik von unserem Dresdener Landtagsabgeordnenten Stephan Kühn an der Agrar- und Förderpolitik der Bundesregierung: Industrielle

Großbetriebe sind im Freistaat die Regel, kleinere bäuerliche Betriebe

die Ausnahme. Kein Wunder: Bei dem preislichen Unterbietungswettbewerb

der Großbetriebe können die kleinen Höfe kaum mithalten. Die

Bundesregierung muss ihre Förderpolitik grundlegend ändern, sonst kommt

die Agrarwende in Sachsen nicht in Gang. Dass fünf Prozent der großen

Betriebe 55 Prozent der Subventionen erhalten zementiert die Strukturen

der industriellen Landwirtschaft. Das muss sich ändern! Subventionen

müssen viel stärker an den gesellschaftlichen Mehrwert geknüpft werden:

Der Mehrwert der Landwirtschaft liegt nicht darin, immer größer zu

werden und immer mehr zu produzieren. Tierwohl, Qualität und

Regionalität müssen eine viel größere Rolle spielen.

 

 

Wir trauern um Michael Cleve.

Für uns völlig überraschend und noch immer unfassbar erhielten wir die Nachricht, dass unser Freund und langjähriges Mitglied Michael Cleve am Sonntag gestorben ist. Noch am Samstag haben wir miteinander auf dem Landesparteitag diskutiert, hat sich Michael aktiv in die Debatte um die politische Zukunft in Sachsen zu Wort gemeldet. Wir sind zutiefst traurig und können es noch gar nicht begreifen, dass Michael nicht mehr unter uns weilt.

Michael war in unserem Kreisverband in Görlitz so etwas wie die gute Seele. Mit seiner Klugheit und persönlichen Ansprache hat er Politik als die Kunst des Möglichen verstanden und dabei Kompromisse ermöglicht, wo es sonst manchmal nicht weiter geht. Als Verkehrspolitiker hat er viele Impulse für eine verbesserte öffentliche Mobilität gesetzt und war deshalb parteiübergreifend anerkannt. Als Kreistags- und Stadtratskandidat hat Michael uns Grüne bei den Kommunalwahlen aktiv unterstützt. In unserem Landesverband arbeitete er in der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr mit.

Wir sind zutiefst traurig und vermissen ihn. Wir werden ihn immer in ehrender Erinnerung behalten. Die Beerdigung findet am 10. August um 14 Uhr im Kirchsaal in Herrnhut statt.

Der Landesvorstand

Stephan Kühn, sächsischer Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Verkehrsausschuss, erklärt als neuer verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion:

"Ich freue mich auf die Herausforderung und bin mir gleichzeitig der Verantwortung für ein wichtiges Politikfeld bewusst....

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In Sachsen haben rund 220.000 Kinder und Jugendliche einen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Nach Angaben der Kommunen wurden jedoch erst für 20 Prozent der berechtigten Kinder und Jugendlichen ein Antrag für Mittagessen, Klassenfahrten, Nachhilfe oder Kulturangebote...

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Die Frauenfußballwelt ist diesen Sommer zu Gast in Deutschland, 16 Teams wollen den Pokal. Auch bei uns in Sachsen können wir Fußballfreundinnen aus aller Welt begrüßen: Mit Kanada, USA, England, Neuseeland, Nigeria, Nordkorea und höchstwahrscheinlich auch Brasilien im Viertelfinale kommen die...

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Gestartet wurde die Podiumsdiskussion von unserem Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn mit Fragen nach dem Plus und Minus der letzten 20 Jahre Stadtumbau in Chemnitz. Das  Bauen auf der "grünen Wiese" Anfang der 90er und die zu geringe Konzentration auf das Stadtzentrum befanden alle Podiumsredner...

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Ein grünes Erfolgsprojekt feiert in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum. Seit 2001 können Lesben und Schwule sich trauen. Allerdings gehen sie dabei keine Ehe ein, sondern eine „Eingetragene Lebenspartnerschaft“. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wäre durch das Veto des damals...

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Nach Fukushima scheinen Kanzlerin Merkel und Umweltminister Röttgen mit dem Atomausstieg ernst zu machen. Beiden dämmert, dass die CDU ihre Mehrheitsfähigkeit verliert, wenn sie weiter als Atompartei wahrgenommen wird. Dies ist die historische Bedeutung des Wahlsiegs der GRÜNEN in Baden-Württemberg....

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Wir Deutschen leben von dem, was in den Köpfen der Menschen entsteht. Rohstoffarme, exportorientierte Hochlohnländer wie wir können ihr Niveau nur so lange halten, wie sie in der Lage sind, innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die andere Länder noch nicht herstellen können aber...

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Der Green New Deal war im Europawahlkampf 2009 ein für viele Wählerinnen und Wähler hoch attraktives Ziel. Und das nicht nur in Deutschland, wo wir nicht zuletzt wegen dieser grünen Alternative zur real existierenden Krise besser abschnitten als je zuvor, sondern auch in Frankreich und etlichen...

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Das konfliktreiche Verhältnis von Umweltschutz und Wirtschaftswachstum hat zyklisch Konjunktur. Jetzt ist es mal wieder so weit! Mancher wird sich noch an Meilensteine wie an das Erscheinen des ersten Berichts des Club of Rome zu den Grenzen des Wachstums 1972 oder des Brundlandt Berichts 1987...

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Die Finanzierung der Döllnitzbahn ist bis zum Ende des Jahres 2012 gesichert. Damit kann der "Wilde Robert" vorerst weiterdampfen.

Die Zusicherung durch den Verkehrsminister Morlock ist dem Druck der Menschen in der Region zu verdanken, die sich in den letzten Monaten immer wieder für den Erhalt...

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Der Schienenverkehr zwischen Deutschland und Polen fristet auch mehr als sieben Jahre nach dem EU-Beitritt unseres östlichen Nachbarn ein stiefmütterliches Dasein. So liegt das Angebot im Fernverkehr zwischen Deutschland und Polen heute unter dem Stand der frühen 1950er Jahre. Auch auf der früheren...

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Zu der Diskussion über Fahrbahnschäden auf der A4 erklärt Stephan Kühn, sächsischer Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Haushaltsausschuss:

"Wenn jetzt auf der A 4 auf immer längeren Abschnitten vermehrt Schäden an der Fahrbahndecke auftreten, dann ist das ein Hinweis...

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