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Kreiskonferenz am 4. November 2006 in Freiberg

Unter dem Motto "Weg von der Kohle, hin zur Sonne" diskutierten die sächsischen Bündnisgrünen auf ihrem kleinen Parteitag in Freiberg über die zukünftige Energiepolitik in Sachsen und die Konsequenzen aus der demografischen Entwicklung.

Die Delegierten beschlossen den Antrag "Ein neues Energieprogramm für Sachsen - Der Weg in die solare Zukunft". Darin wird der mittelfristige Ausstieg aus der Braunkohle als wichtigstes Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele gefordert. Dies vor dem Hintergrund, dass Sachsen bereits jetzt mit 13 Tonnen CO2-Ausstoß pro Kopf und Jahr über dem Schnitt liegt und das Ziel auf 2 Tonnen bis Mitte des Jahrhunderts zu kommen, nicht  erreichbar ist. Als Alternative wird im Programm auf die erheblichen Potenziale im Bereich der Energieeinsparung, der Energieeffizienz und den Erneuerbaren Energien verwiesen.

Dass es auch anders geht und dass ökologische Zukunftstechnologien jetzt schon machbar sind, wurde mit den Vorträgen aus der Praxis von SOLIFER und CHOREN, beides Firmen aus Freiberg, klar, die auf Solar- und Haustechnik und Biokraftstoff setzen.

Zur demografischen Entwicklung in Sachsen wurde ein Eckpunkteprogramm beschlossen. Hierin fordern die sächsischen Grünen ein konsequenteres Umsteuern und Anpassen der sächsischen Infrastruktur an die tatsächlichen Verhältnisse als bisher.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen auf den demografischen Wandel mit einer gemischten Strategie der Anpassung und des Entgegenwirkens reagieren. Der Parteitagsbeschluss verweist darauf, dass die in den 90er Jahren gebauten, überdimensionierten Infrastrukturanlagen die öffentliche Hand mit hohen Folgekosten belasten.

Die Grünen treten für eine entschiedene Orientierung aller landes- und kommunalpolitischen Entscheidungen an Kinder- und Altengerechtigkeit ein. Für den ländlichen Raum fordern sie neue Mobilitätskonzepte sowie dezentrale, preiswerte Versorgung und Erschließung. Durch neue Dienstleistungsformen können nach Auffassung der Grünen neue Arbeitsplätze entstehen; die urbanen Räume sollen aufgewertet werden.
Durch mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung für Bürgerinnen und Bürger wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kraft zur Selbsthilfe und ehrenamtliche Engagement fordern.

 

Impressionen

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