Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz und Beteiligung

Kinder und Jugendliche haben eigene Rechte: Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung. So steht es in der UN-Kinderrechtskonvention, die auch die Bundesrepublik unterschrieben hat. Alle Versuche der GRÜNEN, dies im Landesrecht umzusetzen, prallten bisher an der Landesregierung ab. Wir bleiben dennoch bei unserer Forderung, dass Kinderrechte in die sächsische Verfassung aufgenommen werden müssen.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz - dazu gehört insbesondere die Gewissheit, Hilfe zu bekommen, wenn sie notwendig ist. Dafür brauchen wir in Stadt und Land Einrichtungen, die für alle leicht zugänglich sind: Krippe, Kita, Hort, aber auch Jugendhäuser, Kultureinrichtungen und Sportstätten.
Was allzu leicht vergessen wird, ist das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Beteiligung bei allen Entscheidungen, die ihr Leben unmittelbar berühren. Die eigenen Interessen zu äußern, muss für eine lebendige Demokratie genauso gelernt werden wie die Auseinandersetzug mit den Interessen anderer. Um diesen Prozess zu begleiten, sollen Kommunen, Landkreise, öffentliche und freie Träger auf eine landesweite Servicestelle, Kinder und Jugendliche auf Ansprechpartner vor Ort zurückgreifen können.
Die verheerenden Kürzungen in der Landesjugendhilfe um rund ein Drittel im Jahr 2010 gefährden die professionelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Fachkräfte und Ehrenamtliche müssen gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Wir fordern daher eine verlässliche Jugendhilfeplanung auf kommunaler, Landkreis- und Landesebene sowie landesweit geltende Mindeststandards.

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