Mehr Geschlechtergerechtigkeit in Sachsen

Sachsen - Männerland? Wie viele ostdeutsche Bundesländer hat Sachsen seit den 90er-Jahren viele Menschen, insbesondere Frauen durch Abwanderung verloren. Wenn wir nachhaltig in die Zukunft unseres Freistaates investieren wollen, dann müssen wir in Frauen und Vielfalt, in Chancengerechtigkeit und in Gleichstellung investieren. Denn es hat Auswirkungen auf eine Gesellschaft, auf eine Region, wenn Frauen fehlen. Ein Anstieg fremdenfeindlicher Einstellungen lässt sich ebenso nachweisen wie ein Anwachsen der Wahlergebnisse rechter bis rechtsextremer Parteien. Deren Programmatik von Ungleichheit und Angst ist das Fundament einer jeden patriarchalen und ausschließenden Gesellschaftsidee. Es ist daher ein Gewinn für alle Sächs*innen, wenn wir nachhaltig in Geschlechtergerechtigkeit investieren.

Mit der Verantwortung für das Gleichstellungsressort innerhalb der sächsischen Staatsregierung sind wir 2019 einen logischen Schritt gegangen: Wir übernehmen Verantwortung für jene Themenfelder, die in unserer Partei-DNA tief verwurzelt sind. Mit Katja Meier als sächsischer Gleichstellungsministerin haben wir eine überzeugte Feministin an der Spitze, die sich themenfeldübergreifend für Geschlechtergerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen einsetzt. Gleichstellung und die Förderung von Vielfalt sind Querschnittsthemen, die in allen Lebensbereichen relevant sind. Die BÜNDNISGRÜNE Gleichstellungspolitik in Sachsen seit 2019 macht jetzt bereits einen Unterschied: Paradigmenwechsel in der Finanzierung des Gewaltschutzes, sichere Förderung der Gleichstellungsarbeit und neue Förderinstrumente, um die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen zu stärken.

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen ist ein zentrales politisches Ziel von uns BÜNDNISGRÜNEN, ebenso wie die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt: trans*, inter und nicht-binäre Menschen sollen gleichberechtigte Teilhabe in erhalten. Wir arbeiten für eine geschlechtergerechte Gesellschaft und die bewusste Einbeziehung von gesellschaftlich diskriminierten oder benachteiligten Gruppen.

Die Gleichstellung aller Geschlechter und Chancengerechtigkeit für alle Menschen ist eines unserer Grundanliegen sowie eine fundamentale Bedingung für unsere Demokratie. Dafür müssen strukturelle Benachteiligungen beseitigt und alle Geschlechter wirksam vor Diskriminierung geschützt werden. Deswegen wollen wir Gleichstellung aktiv fördern, das heißt die Ressourcen dafür zur Verfügung stellen.

Geschlechterpolitik darf nicht losgelöst von anderen Benachteiligungen gedacht werden. BÜNDNISGRÜNE Gleichstellungspolitik ist intersektional und achtet insbesondere auf Mehrfachdiskriminierungen. 

  1. Gleichstellungsstrukturen in Sachsen sichern und weiterentwickeln

Die sächsischen Gleichstellungsinitiativen im ganzen Land, vom Vogtland bis nach Görlitz, leisten jeden Tag wichtige Arbeit für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Sachsen, für eine gleichberechtigte politische Teilhabe, für Entgeltgerechtigkeit und geschlechtergerechte wirtschaftliche Teilhabe, für mehr Schutz vor häuslicher, sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt, für einen geschlechtergerechten Strukturwandel, für stereotypenfreie Berufswahl. Sie tragen die klare und unmissverständliche Botschaft jeden Tag wieder neu ins Land: Frauenrechte und Rechte queerer Personen sind Menschenrechte! [...]

Der vollständige Beschlusstext ist in diesem PDF nachzulesen.

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